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Sensationsgeil

Wie wahrscheinlich mittlerweile alle mitbekommen haben ist vorhin ein schlimmer Unfall bei der ZDF Sendung 'Wetten dass...?' passiert. Ich will hier nicht den Unfall genauer beleuchten oder mit hunderten von Diashows aufsehen erregen.

Mir ist gerade aufgefallen, wie sensationsgeil wir Menschen doch sind. Man sah es gerade recht deutlich: Sofort riechen Fotografen im Publikum ihre Chance und knipsen, was das Zeug hält. Das Hashtag #wettendas(s) - man ist sich da wohl auch nicht ganz so einig - ist wenig später in den Top Trends bei Twitter. Neben den üblichen Übeltätern schreiben schnell auch normalere Medien wie Spiegel oder Welt einen Artikel mit Diashows und Youtube-Videos. Und das ganze, weil sich jemand verletzt hat.

Armes Deutschland.

PS: Ich bin froh, dass das ZDF in dieser Situation richtig gehandelt hat und sofort das Publikum gezeigt hat. RTL und Konsorten hätten hier bestimmt anders reagiert.

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Notizen zur Keynote

Beispielbild
  • iOS
    • iOS 4.1
      • kann HDR-Fotos erstellen. HDR steht für "High Dynamic Range" und bedeutet übersetzt "einfach geile Fotos". Dafür wird ein unterbelichtetes, ein normalbelichtetes und ein überbelichtetes Foto übereinandergelegt. Heraus kommt ein Foto mit etwas verfremdeten Farben, das aber oft (nicht immer) sehr cool wirkt. Frage wäre natürlich, wie lange die iPhone Kamera braucht, um die 3 Fotos zu machen. Nicht damit das ganze verwackelt ist...
      • kann Bluetooth Tasten wie Vor-/Zurück. Wollt ich nur nochmals erwähnen.
      • kommt nächste Woche
    • iOS 4.2
      • AirPlay, streamt Musik, Video und Fotos per Wi-Fi. Bekommt man mit der kostenpflichtigen App Air-Video auch jetzt schon im App-Store.
      • Druckfunktion auf iDevices. Yeah. Darauf hat die Welt gewartet. Frage ist, wie sie den Drucker ansprechen. Treiber auf den Geräten? Oder funktioniert das ganze nur für USB-Drucker, die an einer Air-Port Express/Extreme hängen?
      • kommt im November
  • neue iPods
    • iPod shuffle
      • Ist jetzt eine Mischung aus den letzten beiden iPods. Schaut okay aus. Sonst ist da nicht viel zu sagen.
    • iPod nano
      • OMG, welcher "Product Creation Genius" stand denn da unter Drogen? Das Teil schaut aus wie eine Armbanduhr. Nur ohne Armband.
      • Das Teil ist viel zu klein. Man sieht richtig, wie Steve sich mit dem Teil abmüht. Bequem in der Hand halten funktioniert bei dem Teil nicht mehr. Wie bedient man das Teil eigentlich mit nur einer Hand? Anyone?
      • Kann mir jemand erklären, wie man bequem mehrere Finger auf  4cm3 bekommt? Zwei kleine Finger?
    • iPod touch
      • Mit A4 Prozessor und Retina-Display kommen die neuen Features vom iPhone 4 in den iPod touch
      • Der iPod touch bekommt beide Kameras vom iPhone 4, auch hier macht die Vorderkamera HD
      • Ein bisschen dünner. Wohl das Kaufargument schlechthin.
    • iPod classic
      • ist wohl gestorben. Angeblich haben alle iPods ein Re-Design erfahren, diese iPod wurde allerdings nicht erwähnt.
  • iTunes 10
    • Ping
      • neues Produkt, ein Klon aus Twitter und Facebook. Nur eben für Musik und mit runden Ecken. MySpace Good-Bye :)
      • Meiner Meinung nach vollkommen überflüssig. Aber wen interessiert schon meine Meinung...
      • Die Entwicklungszeit hätten sie mal lieber dafür verwenden sollen, iTunes flott zu bekommen!
    • neues Icon. Ohne CD. Und hässlich irgendwie. Da hätt' ich lieber die CD durch einen iPod ersetzt als DAS hier
    • Alle 5 Einträge wird jetzt das Cover angezeigt. Yucheee, die Usability ist gerettet. Statt 6% braucht iTunes jetzt warscheinlich 7% ständige Prozessorauslastung...
  • iTV
    • Hat keine Festplatten mehr, alles wird gestreamt
    • Kann wohl nicht mehr als Herdplatte dienen
    • Netflix & Youtube Unterstützung.
    • Musik und Videos von iPad / iPhone / iPod auf iTV streamen. Und umgekehrt. Schaut ganz nett aus. Und praktisch ist es auch.
    • Der Witz: Der Preis:
      • USA: 99 €
      • Deutschland (normalerweise): ca. 77 €
      • Deutschland (Apfelpreis): 119,01 € - der Cent macht's aus
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Ich könnt’ ja ausrasten!

Warum zur Hölle ist in diesem PDF der DHL (Versandmarke online bezahlen und sofort ausdrucken, klang ganz nett) JavaScript eingebettet? Und warum ist die Fehlermeldung so unglaublich stylisch, informativ und vor allem weiterhelfend?

Ich meine ich weiß, was die DHL von mir will – ein normalerer Anwender wahrscheinlich nicht. Wenn der E-PostBrief genau so brillant funktioniert wie das hier – danke, ich verzichte…

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Notizen zu iOS 4

Nur, damit ihr nicht gleich weiter klickt: In diesem Beitrag geht es nicht darum, dass es ein neues iPhone OS gibt. Es geht auch nicht darum, was es jetzt denn tolles kann und warum man es unbedingt kaufen muss. Nein, ich übernehme wie schon vor der Ankündigung von iOS 4 den negativen Part von iOS und motze eine bisschen über Apple, iPhone und so.

1.) Kopieren wir doch erstmal die Dinge, die Apple auch mit iOS 4 nicht geschafft hat, zu ändern. Da wäre als erstes mal der mehr als mangelhafte Bluetooth Support des iOS. Zwar kann jetzt eine Tastatur über Blaufunk am Handy angeschlossen werden, doch mal ganz ehrlich: Zumindest beim iPhone ist das vollkommen dämlich. Da wäre die Unterstützung der Vor/Zurück-Taste wichtiger! Oder rennt ihr mit Bluetooth-Tastatur in der Hosentasche rum? Nein? Also!

Es gab aber auch noch eine etwas normalere Änderung am iBluetooth: iPhone OS blendete bei Headsets die Lautstärkeregelung aus, die Steuerung der Lautstärke konnte so komplett das Headset übernehmen. Deshalb konnte man in der Vergangenheit auch nicht die seitlichen Tasten des iPhones für die Lautstärkesteuerung nutzen. Mit iOS 4 wurde diese Limitierung aufgehoben, die Lautstärke kann jetzt also auch am iPhone vorgenommen werden. Nachteil: Jetzt muss man zweimal schauen, ob die Lautstärke nicht auf null gestellt ist. Weiterlesen »

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HTML5 vs. Flash

Diese Seite geht zur Zeit auf Twitter um. Eine Seite, auf der Sander Kessels versucht zu beweisen, dass Flash doch viel besser ist als HTML5. Ein paar unsorierte Gedanken, die mir beim lesen dieser Seite gekommen sind:

Der erste Lacher ist die Tatsache, dass der gesamte Inhalt der Seite Flash ist. Wie super! Wenn sie nicht wollen, dass Google die Seite indexiert, warum sagen sie es nicht einfach? Ich als Leser fühle mich bei solchen Seiten übrigens verarscht, wenn ich einen Link noch nicht mal in einem neuen Tab/Fenster aufmachen kann oder manche Texte nicht markieren kann.  Aber hey, Hauptsache es ist schön bunt! Achja, Flash Inhalt lässt sich auch super automatisch übersetzen, seht ihr?

It’s  equipped with a browser that depends on HTML5. Due to the slow processor rich internet content will not play very smooth. However, comparable tablet-devices running Android 2.2 and the flash player 10.1 are able to show all the following Flash examples (marked TODAY) on this page.

Derren Akku hält aber nicht 10 Stunden lang. 3x dürft ihr raten warum! Richtig: Unterstützung von Flash = mehr Prozessorauslastung = höherer Stromverbrauch = kürzere Akkulaufzeit. So einfach ist das. Außerdem sagen sie nur, dass es läuft! Nur performant ist das nicht wirklich, das habe ich letzte Woche selbst gesehen. Vor allem beim Scrollen macht das Surfen mit Flash keinen Spass.

Just like the other 97% of all online users are used to.

Keine Frage, Flash ist im Moment weiter verbreitet als HTML5. Denn im Moment unterstützt so gut wie kein Browser komplett HTML5. Da lassen sich also echt super Vergleiche machen. Anders sieht es beispielsweise beim Nachladen von Schriften aus, das unterstützt sogar der InternetExplorer 6 – und das will was heißen. Da bekommt man bestimmt mehr als 97% zusammen! Übrigens: Die Zahl an Usern, die Flash mit voller Absicht blocken (z.B. mit ClickToFlash für Safari oder Firefox) nimmt immer weiter zu.

Nachtrag: Mir fällt gerade auf, dass dieser Wert (97%) eigentlich nur direkt von Adobe stammen kann. Alle anderen Statistiken, z.B. diese hier (auf Plugins klicken), errechnen eine wesentlich geringere Rate von aktiviertem Flash. Komisch, oder? Weiterlesen »

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Fritz!App Fon

Eigentlich mag ich ja die Fritz!Boxen. Ich hab’s bis jetzt noch nie geschafft, so ein Teil komplett zu zerschießen, sie haben einen kleinen, aber super praktischen VPN-Server eingebaut und lassen sich im Notfall auch als kleinen Webserver umrüsten. Außerdem ist das Fritz!Labor perfekt für Spielkinder wie mich, die einfach mal drauf los testen und was neues ausprobieren wollen.

Lange Zeit war die einigste Sache, die bei diesen Teilen richtig schlecht war, das Weiterleiten von Magic-Packets für Wake-on-Lan. Das funktioniert nämlich einfach mal gar nicht. Doch jetzt gibt es die offizielle Fritz!App Fon, eine iPhone (und Android) App, die bereits im März zur CeBIT angekündigt wurde. Und ich muss sagen: Ich bin enttäuscht. Die App kann ja mal nicht mal ansatzweise das, was angekündigt wurde. Aber dokumentieren wir erstmal der IST-Zustand (ist echt ein Zustand):

Wenn die App das erste Mal gestartet wird erscheint ein Hilfetext der beschreibt, wie man die App richtig konfiguriert und was man genau in der Fritz!Box einstellen muss. Dort muss das iPhone nämlich als IP-Telefon eingetragen werden. Daraufhin erscheint das Hauptmenü der App.

Dort befindet sich im unteren Bereich eine virtuelle Wählscheibe. Um Nummern einzutippen und so, kann praktisch sein. Darüber befinden sich drei große Buttons:

Button Nummer eins: Die Anrufliste der Fritz!Box anzeigen. Funktionierte bei mir schonmal gar nicht, der Button ist bei mir immer deaktiviert und kann nicht angetoucht werden. Funktioniert also schonmal super.

Ein leichter Touch auf den zweiten Button öffnet das Telefonbuch. Meiner Schätzung nach ein Standart-Telefonbuch aus dem iPhone SDK; auf jedenfall zeigt es bei mir nur Einträge des iPhones an. Telefonbucheinträge, die auf der Fritz!Box angelegt wurden, wurden bei mir nicht angezeigt. Auch wenn dieses Feature angekündigt wurde. Wie beim Telefonbuch der normalen Telefon App wird die Nummer beim Auswählen angerufen. Hier kommen wir auch zum einigsten Feature, die die App im Moment zu bieten hat: Telefonieren. Weiterlesen »

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Google & offene WLANs

An diese Komischen Google Street-View Autos, mit den Kameras auf dem Dach, haben wir uns ja inzwischen gewöhnt. Jeder kennt das ja, man liegt montags vormittags besoffen und nackt in der Hängematte und just in diesem Moment kommt natürlich die blöde Google-Karre um die Ecke. So weit so lustig. Allerdings hat sich jetzt rausgestellt: Es ist alles noch viel, viel schlimmer… | als Video anschauen (Pflicht :) )

Ihr werdet es sicher mitbekommen haben: Google hat mit seinen Street-View Autos, die durch die Stadt fahren und nette Fotos schließen, öffentliche WLANs teilweise mitgesnifft. So weit die Fakten.

Die Medien machen jetzt aber natürlich wieder das, was sie am besten können: Sie machen aus der Mücke einen Elefanten. Nur weil Google die Daten öffentlicher WLANs “angesnifft” hat. Ich meine es ist ja nicht so, dass die Autos dann angehalten haben und schön aufgezeichnet haben, was da grade passiert. Und rießige Mengen Daten kann man beim vorbeifahren auch nicht wirklich erfassen. Wie auch, wenn man x mal in der Sekunde die Frequenz wechselt (stand mal irgendwo auf Heise oder so). Es kann sich also maximal um eine URL oder so etwas handeln, viel mehr geht ja in der Zeit gar nicht durch die Luft.

Gut, sowas ist dann wirklich dragisch. Wenn Google vorbeifahren kann und sofort die URLs hat, die im Moment dort angesurft werden. Aaaaber: Kinder, wenn ihr euer WLAN nicht verschlüsselt, dann seid ihr selber schuld! Google hat es jetzt gesagt, dass sie diese Daten mitgesnifft haben. Wenn der böse Hacker aus der Nachbarschaft das macht merkt das kein Mensch. Also, WLAN schön brav verschlüsseln (oder diese bescheuerten Speedports durch gescheite Router austauschen, Router, die schon von vorne herein eine Verschlüsselung mitbringen) und schon passieren solche Dinge nicht. Bumbs fertig aus.

So, und jetzt werd ich bestimmt nicht nur als Apple, sondern auch als Google-Fanboy abgestempelt. Das wird ja schwierig. Hab ich dann nen iPhone oder ein Nexus One???

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Militärgeheimnisse für alle

Menschen verwundern mich immer wieder. Genauer: Die Dummheit mancher Menschen verwundert mich immer wieder. Ich weiß, dieses Thema wurde an anderen Stellen auch schon zuhauf durchgekaut, trotzdem finde ich es wichtig, das zu sagen:

Eure Daten sind im Internet nie sicher!

Letztes erst wieder, der “Skandal” um die VZ’s. Skandal in Gänsefüßchen, weil diese ja eigentlich keinen Fehler gemacht haben. Sie haben die Daten der User öffentlich gemacht, die diese eintragen. So wie Facebook das beispielsweise auch macht.

Noch extremer finde ich, was dieser Blog-Beitrag hier aufgedeckt hat. Dort wurden ein paar Dateien, die mit CloudApp (übrigens ein super Programm) hochgeladen wurden genauer angeschaut. Und siehe da, viele User waren anscheinend echt so blöd, private Informationen wie Bewerbungsschreiben, Prüfungsergebnisse oder auch interne Firmendokumente mit Umsatzzahlen dort hochzuladen. Sogar eine Militärkarte der US. Navy wurde dort gefunden.

Hallo, Leute! Ihr könnt doch nicht wirklich davon ausgehen, das 3-stellige URLs hochgradig sicher und top-secret sind! Jeder Vollidiot kann da sonst eine URL eintippen und bekommt die Datei dahinter. Dazu kommt, dass diese URLs einfach hochgezählt werden (jaa, man kann auch mit Buchstaben zählen). Was da hochgeladen wird kann also gar nicht sicher sein.

Ist jetzt CloudApp schlecht? Nein! CloudApp macht genau das, was es soll. Es ist nur nicht für geheime und private Daten gedacht! Also: Alles, was geheim bleiben soll am besten gar nicht ins Internet stellen. Da hat es nämlich nichts, aber auch gar nichts verloren. Und wenn es doch sein muss, verwendet doch bitte etwas sicheres. Mit Passwort, etc.

Achja, um nochmal kurz auf die VZs zu kommen: Dort gilt das gleiche – stellt doch einfach nichts rein, was die Welt nicht wissen soll. So einfach ist das ganze. Kann doch nicht so Schwer sein…

PS: Ist der Typ auf dem Spiegel-Artikel halb blind oder warum ist der Browser-Zoom maximal :D