5

ein bisschen Musik…

Marina And The Diamonds - Fear And Loathing
direkt Youtube, Foto von Michael Bird TX.

Wie man den Arbeitsspeicher in seinem MacBook aufrüstet

Der Arbeitsspeicher meines MacBooks war schon die ganze Zeit etwas knapp. Gut, 4 GB ist jetzt nicht gerade wenig – aber warum nicht einfach mal verdoppeln?

RAM-Riegel kosten nicht die Welt (8 GB so ca. 50 €) und es macht gerade wenn man viele Programme offen hat einen großen Unterschied in Sachen Geschwindigkeit.

Du brauchst:

  1. Den Arbeitsspeicher, den du einbauen willst. Kann man in der Computerbude um die Ecke kaufen oder im Internet bei Amazon und Konsorten. Aber aufpassen: Je nach MacBook brauchst du unterschiedliche RAM-Riegel. Mehr Infos dazu findest du direkt bei Apple. Ich hab' mir den hier geshoppt, funktioniert prima.
  2. Einen kleinen Kreuzschraubendreher, um dein MacBook aufzuschrauben. Hast du bestimmt irgendwo rumfliegen. Wenn nicht: Auch hier hilft Amazon.
Nicht vergessen: Bevor du dein MacBook aufschraubst brav ausschalten. Und zwar richtig: Kein Ruhezustand oder Standby!
Dreh das MacBook um. In der Bodenplatte befinden sich kleine Schrauben. Drehe diese heraus. Aber aufgepasst: Die Schrauben sind unterschiedlich lang! Lege die Schrauben also so ab, dass du am Ende auch noch weißt, welche Schraube in welches Loch kommt!
Aus meinem MacBook Pro 13" (Mid 2009) hole ich übrigens 10 Schrauben
Wenn alle Schrauben draußen sind kannst du die Bodenplatte vorsichtig abheben. Danach hast du eine (vermutlich ziemlich verstaubte) Bodenplatte in der Hand und ein aufgeschraubtes MacBook vor dir.
Diese Platine hier ist der alte Arbeitsspeicher. Den gilt es nun heraus zu operieren…
Rechts und links wird der Arbeitsspeicher von diesen Haltungen festgeklemmt. Drücke beide Halterungen vorsichtig auseinander bis …
… der oberste RAM-Riegel von alleine aus der waagerechten Position springt. Jetzt kannst du den Riegel einfach heraus ziehen.
Beim darunter liegenden Riegel funktioniert es genauso: Halterungen auseinander drücken bis der Riegel nach oben klappt und herausziehen.
Alte Riegel wegpacken, neue Riegel auspacken – aber pass auf, dass du die Speicher-Riegel nicht vertauschst und wieder den alten einbaust
Jetzt geht's wieder ans Einbauen. Achte dabei auf diese Stelle. Die Nut im Arbeitsspeicher muss mit dem entsprechenden Gegenstück am Sockel zusammenpassen. Im Zweifelsfall einfach mal den Riegel drehen :P
Also: Unteren Riegel schräg einlegen und herunterdrücken bis dieser einrastet.
Das gleiche mit dem oberen Speicherriegel: schräg einlegen, herunterdrücken bis er einrastet, fertig!
Endrunde: Bodenplatte (gegebenenfalls entstaubt) wieder an seinen Platz setzen, …
… mit den passenden Schrauben fixieren, …
… fertig! Jetzt kommt der Moment der Wahrheit…
Wohoo! :D
2

Sommerloch

3

Youtube als Podcast

Ich hab da mal alten Code gefunden. Und ein bisschen abgestaubt. Ich nenne das gute Stück: ytfeedmakr. Weil doofe Namen gut zu googlen sind und so.

Was macht ytfeedmakr? Es sagt eigentlich schon der Name: Das kleine PHP-Skript parst aufs böseste den HTML-Quelltext von Youtube-Channeln (/user/x oder /show/x URLs) und gibt einen kleinen schnieken RSS-Feed zurück, den man dann in iTunes oder einen anderen Podcast-Client eintragen kann.

So hat man seine Lieblings-Youtuber bei den Podcasts in einer Liste zusammen und kann sie mit seinen mobilen Geräten synchronisieren. Eigentlich voll praktisch, finde ich.

Das Zeug liegt auf GitHub, Downloaden könnt ihr das ganze unten und bei Fragen könnt ihr wie immer gerne die Kommentare benutzen :D

Download (zip)

Version 1.00 | GitHub | Bugs melden

0

U&D

Umsonst & Draußen, das Festival mit dem wohl besten Preis-Leistungsverhältnis, geht in die 24. Runde. Das wichtigste:
Programm & Hinkommen & App. Twitterwall vorhanden =)
2

Und wie mach’ ich jetzt dieses *** Pages-Dokument ohne iWork auf???

Wie viele von euch mittlerweile wissen benutze ich privat einen Mac. Weil ich OpenOffice schrecklich und Microsoft Office überteuert (ich mach damit nicht viel) habe ich iWork. Das ist eine Art abgespecktes Office; aber es reicht für die meisten Zwecke die privat so anfallen. Dropbox, einen Service den ich auch ganz gerne benutze (sollte euch Dropbox nichts sagen: schaut es euch mal an) benutze ich auch recht gerne. Synchronisiert Dateien hin und her. Und zurück. Und in diesem Internet kann man die Dateien auch abrufen.

Eigentlich funktioniert das Setup recht super, aber mit den iWork-Dateien hab ich manchmal echte Probleme: Pages (= Word, für euch MS-Nasen) kann zwar Dokumente in den Quasi-Standart .doc konvertieren, aber eigentlich speichere ich die Seiten immer in das Standartformat .pages. Wenn ich jetzt an einem Windows-PC an das Dokument ran will hab' ich ein Problem: Ich kann diesen Dokumenttyp nicht öffnen. Doof.

Zumindest das Anzeigen der Dokumente ist aber eigentlich recht einfach: .pages-Dokumente sind eigentlich zip-komprimierte Ordner, in denen unter anderem eine Vorschau des Dokuments enthalten ist. Da es aber nach einiger Zeit recht nervend ist, ständig Dokumente zu entpacken, um an das wertvolle PDF zu kommen, habe ich mir dafür eine kleine Web-GUI gebaut. Einfach die .pages-Datei in die dafür vorgesehene Fläche ziehen, kurz warten und der Download startet.

Datei(en) hierher ziehen... Please hold the line...
0

Wie man seine CSS/Javascript-Dateien komprimiert

Es gibt Menschen, die bauen Webseiten, Blogs oder ähnliches. So richtig mit HTML, CSS und solchen Kram. Wenn du einer davon bist bist du hiermit eingeladen, weiter zu lesen. Der Rest: Ihr macht doch eh was ihr wollt…

Zwischen den CSS- und Javascript-Dateien die man selber schreibt und denen, die am Ende dem Besucher ausgeliefert werden, gibt meistens einen großen Unterschied: Der Code ist komprimiert. Das macht man, weil die Dateigröße dadurch drastisch abnimmt. Und kleinere Dateien bedeuten kürzere Ladezeiten. Und kürzere Ladezeiten sind gut, weil das bedeutet weniger warten und Besucher warten nicht gerne. Verstehste?

Unkomprimiertes CSS
minified CSS

Dateien komprimieren kann sehr anstrengen sein. Wenn man es mit der Hand macht. Beim CSS komprimieren werden beispielsweise alle Zeilen und alle überflüssigen Leerzeichen/Semikolons entfernt. Wenn man DAS mit der Hand macht wird man Irre. Aus diesem Grund gibt es Programme, die das netterweise für einen übernehmen. Eines davon hört auf den tollen Namen YUI Compressor.

Yahoos YUI Compressor ist in Java geschrieben, wird über die Kommandozeile bedient und kommt sowohl mit CSS-, als auch mit Javascript-Dateien zurecht. Dementsprechend einfach kann man YUI Compressor in seinen Editor einbinden oder anderweitig automatisiert nutzen. Doch es geht noch einen Tick einfacher.

Smaller ist eine kleine Mac App, die im Grunde nichts anderes als eine kleine, schicke GUI für den YUI Compressor ist. Genau wie Yahoos Tool kann also auch Smaller CSS- und Javascript-Dateien schrumpfen lassen. Per Drag and Drop kann man die Dateien oder gleich ganze Ordner hinzufügen. Außerdem kann man einstellen, dass die App bereits komprimierte Dateien ignorieren soll und neuen Dateien einfach ein “.min” anhängen soll – funktioniert soweit ganz gut.

Kleiner Nachteil von Smaller: Zum herunterladen gibt’s nur eine 30-Tage-Demo, die Vollversion kostet 15$. Kostenlos gibt’s die App wenn man so dreist ist wie ich und über die App bloggt (Bevor ihr euch aufregt: Chen Luo, der Entwickler hinter Smaller, hat mir die Lizens freiwillig und einfach so geschickt. Ohne ein "dafür musst du darüber aber bloggen". Ich mach blogge darüber, weil ich die App gut finde. Bum, zack, return!).

Übrigens: Für Bilder gibt es auch eine schicke GUI: ImageOptim. Und wer sein HTML im Blog klein halten will: W3 Total Cache macht das hier im Blog hervorragend…

2

Fahrplan App

Jemand sollte mal eine richtig gute Fahrplan-App zusammenklöppeln. Eine, die auch mit den komischen Linien der WVV zurechtkommt, schnell ist und nett GPS benutzt. Ach, die Zeiten sollten natürlich auch noch stimmen. Und weil ich kein Objective C kann muss so lange eine handgeklopfte HTML5-App herhalten. Benutzt Geolocation API, Offline Storage, Local Storage - nur falls jetzt jemand auf schlechte Ideen gekommen ist...

Update: Mittlerweile ist die WebApp veröffentlicht worden…