Youtube als Podcast
Ich hab da mal alten Code gefunden. Und ein bisschen abgestaubt. Ich nenne das gute Stück: ytfeedmakr. Weil doofe Namen gut zu googlen sind und so.
Was macht ytfeedmakr? Es sagt eigentlich schon der Name: Das kleine PHP-Skript parst aufs böseste den HTML-Quelltext von Youtube-Channeln (/user/x oder /show/x URLs) und gibt einen kleinen schnieken RSS-Feed zurück, den man dann in iTunes oder einen anderen Podcast-Client eintragen kann.
So hat man seine Lieblings-Youtuber bei den Podcasts in einer Liste zusammen und kann sie mit seinen mobilen Geräten synchronisieren. Eigentlich voll praktisch, finde ich.
Das Zeug liegt auf GitHub, Downloaden könnt ihr das ganze unten und bei Fragen könnt ihr wie immer gerne die Kommentare benutzen ![]()
Und wie mach’ ich jetzt dieses *** Pages-Dokument ohne iWork auf???
Wie viele von euch mittlerweile wissen benutze ich privat einen Mac. Weil ich OpenOffice schrecklich und Microsoft Office überteuert (ich mach damit nicht viel) habe ich iWork. Das ist eine Art abgespecktes Office; aber es reicht für die meisten Zwecke die privat so anfallen. Dropbox, einen Service den ich auch ganz gerne benutze (sollte euch Dropbox nichts sagen: schaut es euch mal an) benutze ich auch recht gerne. Synchronisiert Dateien hin und her. Und zurück. Und in diesem Internet kann man die Dateien auch abrufen.
Eigentlich funktioniert das Setup recht super, aber mit den iWork-Dateien hab ich manchmal echte Probleme: Pages (= Word, für euch MS-Nasen) kann zwar Dokumente in den Quasi-Standart .doc konvertieren, aber eigentlich speichere ich die Seiten immer in das Standartformat .pages. Wenn ich jetzt an einem Windows-PC an das Dokument ran will hab' ich ein Problem: Ich kann diesen Dokumenttyp nicht öffnen. Doof.
Zumindest das Anzeigen der Dokumente ist aber eigentlich recht einfach: .pages-Dokumente sind eigentlich zip-komprimierte Ordner, in denen unter anderem eine Vorschau des Dokuments enthalten ist. Da es aber nach einiger Zeit recht nervend ist, ständig Dokumente zu entpacken, um an das wertvolle PDF zu kommen, habe ich mir dafür eine kleine Web-GUI gebaut. Einfach die .pages-Datei in die dafür vorgesehene Fläche ziehen, kurz warten und der Download startet.
Wie man seine CSS/Javascript-Dateien komprimiert
Es gibt Menschen, die bauen Webseiten, Blogs oder ähnliches. So richtig mit HTML, CSS und solchen Kram. Wenn du einer davon bist bist du hiermit eingeladen, weiter zu lesen. Der Rest: Ihr macht doch eh was ihr wollt…
Zwischen den CSS- und Javascript-Dateien die man selber schreibt und denen, die am Ende dem Besucher ausgeliefert werden, gibt meistens einen großen Unterschied: Der Code ist komprimiert. Das macht man, weil die Dateigröße dadurch drastisch abnimmt. Und kleinere Dateien bedeuten kürzere Ladezeiten. Und kürzere Ladezeiten sind gut, weil das bedeutet weniger warten und Besucher warten nicht gerne. Verstehste?


Dateien komprimieren kann sehr anstrengen sein. Wenn man es mit der Hand macht. Beim CSS komprimieren werden beispielsweise alle Zeilen und alle überflüssigen Leerzeichen/Semikolons entfernt. Wenn man DAS mit der Hand macht wird man Irre. Aus diesem Grund gibt es Programme, die das netterweise für einen übernehmen. Eines davon hört auf den tollen Namen YUI Compressor.
Yahoos YUI Compressor ist in Java geschrieben, wird über die Kommandozeile bedient und kommt sowohl mit CSS-, als auch mit Javascript-Dateien zurecht. Dementsprechend einfach kann man YUI Compressor in seinen Editor einbinden oder anderweitig automatisiert nutzen. Doch es geht noch einen Tick einfacher.
Smaller ist eine kleine Mac App, die im Grunde nichts anderes als eine kleine, schicke GUI für den YUI Compressor ist. Genau wie Yahoos Tool kann also auch Smaller CSS- und Javascript-Dateien schrumpfen lassen. Per Drag and Drop kann man die Dateien oder gleich ganze Ordner hinzufügen. Außerdem kann man einstellen, dass die App bereits komprimierte Dateien ignorieren soll und neuen Dateien einfach ein “.min” anhängen soll – funktioniert soweit ganz gut.
Kleiner Nachteil von Smaller: Zum herunterladen gibt’s nur eine 30-Tage-Demo, die Vollversion kostet 15$. Kostenlos gibt’s die App wenn man so dreist ist wie ich und über die App bloggt (Bevor ihr euch aufregt: Chen Luo, der Entwickler hinter Smaller, hat mir die Lizens freiwillig und einfach so geschickt. Ohne ein "dafür musst du darüber aber bloggen". Ich mach blogge darüber, weil ich die App gut finde. Bum, zack, return!).
Übrigens: Für Bilder gibt es auch eine schicke GUI: ImageOptim. Und wer sein HTML im Blog klein halten will: W3 Total Cache macht das hier im Blog hervorragend…
Fahrplan App
Jemand sollte mal eine richtig gute Fahrplan-App zusammenklöppeln. Eine, die auch mit den komischen Linien der WVV zurechtkommt, schnell ist und nett GPS benutzt. Ach, die Zeiten sollten natürlich auch noch stimmen. Und weil ich kein Objective C kann muss so lange eine handgeklopfte HTML5-App herhalten. Benutzt Geolocation API, Offline Storage, Local Storage - nur falls jetzt jemand auf schlechte Ideen gekommen ist...